Segelflug
Segelfliegen ist wohl die älteste der Modellflugsparten. Das Schönste am Segelfliegen ist sicher das lautlose Gleiten. Um das Modell in der Luft zu halten und voranzukommen, muß der Segelflieger die Thermik nutzen. Der Begriff "Thermik" bezeichnet Aufwinde, die durch Sonneneinstrahlung hervorgerufen werden. Diese steigen nach oben und können das Modell mit in die Höhe tragen. Diese schlauchförmigen Aufwinde sind mit dem Modell auszukreisen. Da man diese Thermik leider weder sehen noch genau vorhersagen kann, ist es recht schwierig, solche Aufwindfelder zu finden und das Modell in diesen zu halten.
Eine weitere Möglichkeit des Segelfliegens ist das Fliegen im Hangaufwind. Hier wird die an einem Berghang hinaufstreifende Luft genutzt um mit dem Modell auf Höhe zu kommen. Bei guten Bedingungen ist stundenlanges Fliegen oder auch wilder Kunstflug in Augenhöhe möglich. Kunstflug mit Segelflugzeugen wirkt wesentlich eleganter als mit den üblichen Motorkunstflugmaschinen.
Links sehen wir Jochen Gutowsky mit einem typischen Kunstflugsegler, einen Fox. Es handelt sich um einen Nachbau der MDM-1 FOX.
Hier die Daten des Originals:
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Spannweite |
14m |
und des Modells:
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Spannweite |
300cm |
In die Luft kommen Modellsegelflugzeuge wie ihre großen Geschwister. Grundsätzlich gibt es zwei Schlepparten:
Mittels des F-Schlepps (Flugzeug-Schlepp) und mittels des Windenschlepps. Beim F-Schlepp wird das Segelflugzeug mit einem Motorflugzeug an einem Schleppseil in die Luft geschleppt. Beim Windenschlepp geschieht dies durch eine am Boden stehende Seilwinde an der das Modell in die Luft "katapultiert" wird.
Eine weitere Möglichkeit ist der Handstart, bei dem das Modell einfach geworfen wird. Dieser wird natürlich hauptsächlich beim Hangflug eingesetzt.
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BigLift und MDM-1 Fox (2,54m) in Startaufstellung |
Ein Schlepp wie aus dem Lehrbuch von Willi Witte mit seiner |
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