Hubschrauber
Hallo liebe Helifreunde!
Natürlich gibt es in unserem Verein auch Helis.
Durch den Boom der Modellhubschrauber, ist die Anzahl der Helipiloten inzwischen auf circa 10 Piloten gestiegen. Dabei ist vom kleinen Hubschrauber für die Halle, bis zum Modell mit Rotordurchmesser 1,6m alles vertreten.
Definition
Ein Heli ist ein Helicopter bzw. Hubschrauber oder auch in Technikerkreisen ein sogenannter Drehflügler.
Bei einem solchen Fluggerät drehen sich direkt zentral über dem Rumpf zwei Rotorblätter (vorstellbar wie ein großer Propeller) mit einer Umdrehungszahl von ca. 1200 bis max. 2000 Umdrehungen pro Minute.
Dieser Hauptrotor (großer Propeller) erzeugt die Auftriebskraft für das Abheben oder Aufsteigen vom Boden. Zum Drehmomentausgleich und auch zur Führung des Heckauslegers dient nun ein kleiner Propeller, der sogenannte Heckrotor, der über eine separate Steuerknüppelfunktion gesteuert wird.
Der Hauptrotor verfügt über eine kollektive (das bedeutet beide Rotorblätter werden um den gleichen Anstellwinkel nach oben oder unten angestellt und bewirkt das Steigen oder Sinken des Hubschraubers) und eine zyklische Blattverstellung ( das bedeutet, jedes einzelne Rotorblatt wird pro Rotorumdrehung je nach eingeleiteter Steuerfunktion separat angesteuert und verändert seinen Anstellwinkel ständig von negativ zu positiv und umgekehrt).
Diese Art der Ansteuerung erlaubt dem Hubschrauber, sich in alle Richtungen frei und unabhängig zu bewegen. Gerade diese Möglichkeiten, sich in alle Richtungen fortbewegen zu können oder aber auch einfach einmal verharrend an einer Stelle zu verweilen, machen dieses Flugobjekt mit Sicherheit zu etwas ganz Besonderem.
Kleiner Apell
An alle, die glauben, dass es sich hierbei um eine Sache handele, die zu schwierig sei, um sie jemals zu erlernen:
Ich persönlich und auch meine Vereinskameraden werden mir jetzt zustimmen, wenn ich sage, alles ist erlernbar und das von jedermann, wenn man nur den richtigen Willen und auch den Ergeiz dazu hat.
Sicherlich ist es nicht das einfachste auf der Welt, einen Hubschrauber zu steuern, aber mit viel Übung und etwas Ausdauer schafft es jeder.
Sollte Sie sich dazu entschließen, einmal selbst dieses wunderbare Objekt in all seiner Vielfalt an Möglichkeiten zu steuern, weren Sie wahrscheinlich nie wieder davon loslassen können.
Die Verbundenheit zur Natur
Es ist wahrscheinlich mit eins der schönsten Dinge auf dieser Erde, mit seinem Heli im orangen Licht der Abendsonne, den Heli nur noch als Silhouette erkennend, durch die Lüfte zu schweben. Ein Bild das man nie vergessen wird und wahrscheinlich in jedem von uns Gefühle aufkommen lässt, von denen wir sonst nur hätten träumen können.
Wie man aus diesen Worten nur unschwer erkennen kann, bin ich wohl schon jemand von denen, die nicht mehr auf dieses entspannende, wohltuende Gefühl verzichten können, die Welt der Technik im Einklang mit der Natur zu erleben.
Alles in allem, Abstand finden von dem Stress in unserem Alltag und Erholung pur zu genießen.
Technische Informationen
Im Helicopterbereich wird in unserem Verein zur Zeit kaum noch mit Verbrennungsmotoren geflogen. Aufgrund der aktuellen Leistung der Elektromotoren, wird dieser immer verbreiteter eingesetzt. Dazu kommt, dass die Litium-Polymer-Akkus eine Energie zur Verfügung stellen, so dass Flugzeiten von 8-15 Minuten durchaus Standart geworden sind. (Der Weltrekord liegt aktuell bei über 60 Minuten) Die Speicherkapazität und die Anzahl der Zellen richtet sich dabei nach dem Einsatzbereich des jeweiligen Hubschraubers. Im Bereich der Elektrohubschrauber beginnt die Größenordnung bei den kleinsten, mit 1 Zelle 75mAh und einem Startgewicht von 28gr. und decken die Palette bis hin zu 3D Hubschraubern mit 12 Zellen 5000mAh, einem Startgewicht von 5,4Kg und einem Rotordurchmesser von 156 cm, komplett ab.
Eigeninitiative Hubschrauberbau
Wie auch im Bereich Jet, in dem Jörg Gustke eine Eigenbau–Turbine erschaffen hat, laufen im Bereich Helicopter, die Arbeiten an einer Eigenbaumechanik, die allerdings noch nicht ganz so einsatzfertig ist wie die Turbine von Jörg Gustke.
Vorab, aber schon mal ein paar Bilder zum Entwicklungsstand dieser Mechanik.

Schlusswort
Sollte dieser Bericht euer Interesse an der Modellfliegerei geweckt haben oder solltet Ihr noch Fragen haben, auch zu anderen Themen die in diesem Bericht nicht erwähnt wurden, dann stehen wir euch gerne zur Verfügung, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
Oder kommt doch einfach auf einen Sprung auf unserem Fluggelände vorbei und schaut Euch die Sache an. Gern zeigen wir euch die Möglichkeiten in Aktion...
Immer eine Handbreit Luft unter den Kufen wünscht als Helireferent des MFC-Pellenz
Detlef Hoffmann
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