Elektroflug

Seit den 70er Jahren gibt es diese Sparte. Zunächst wurden RC-Segelflugzeuge mit Elektroantrieben ausgerüstet.

Diese waren als einzige geeignet mit schwachen Antrieben zu fliegen. Sowohl Akkus als auch Motoren waren aus heutiger Sicht von lächerlicher Leistung. In den 80ern wurde die Akkutechnik sowie die Motorentechnik (Bürstenmotoren) durch Einsatz neuer Materialien so stark verbessert, dass hierduch auch Motormaschinen und Hubschrauber mit Elektroantrieben ausgerüstet werden konnten.

Mit der Entwicklung der Computer und Prozessortechnik wurden Ende der Neunziger Jahre die Verwirklichung von Bürstenlosen Gleichstrommotoren möglich.
Es gab nicht mehr das Problem von Funkstörungen durch Bürstenfeuer. Weiter wurde die Leistungsausbeute durch die Verwendung neuer Magnete (Neodym) weiter gesteigert.

Zur Zeit findet nach der Einführung der Bürstenlosenmotoren die nächste „Revolution“ im Elektroflug statt.
Es gibt eine neue Akkutechnologie; mit diesen neuen Zellen kann bei sehr geringem Gewicht eine sehr große Kapazität gespeichert werden und die Belastbarkeit der Zellen hinsichtlich der notwendigen Ampere ist auch gegeben.

 

 

Heute sind alle Sparten des Modellfluges elektrisch zu betreiben. Antriebe von mehreren tausend Watt sind möglich. Senkrechtes Steigen ein Kinderspiel. Dies Antriebe sind samt Akku oftmals leichter als die Verbrennervarianten gleicher Leistung. Und zu alledem ist das Ganze auch noch nahezu lautlos. Dem Elektroflug gehört ganz sicher die Zukunft.
Hierfür sorgen spätestens stetig wachsende Umwelt- und Lärmauflagen für die Zulassung von Modellflugplätzen.

Auch beim MFC-Pellenz setzen sich Eletroantriebe mehr und mehr durch. Auf unserem Flugplatz sieht man inzwischen eletrisch betriebene Hotliner, Kunstflug-Maschinen, Funflyer und Helikopter mit beeindruckender Flugleistung.
Besonders interessant sind hier auch die kleinen Shockflyer und Mini-Helikopter die sogar ausserhalb der Saison in der Halle geflogen werden können.

Flugwetter